SCHADSTOFFE

Welche Schadstoff-Belastungen sind zu erwarten?

Im Wirsing-Bau wurden, wie in nahezu allen öffentlichen Gebäuden aus dieser Zeit, Schadstoffe wie z. B. Asbest verarbeitet. Seitens der EWS, die für den Abriss des Gebäudes zuständig ist, liegt der Stadt ein Schadstoff-Gutachten vor, um den sicheren Rückbau sowie die umweltschonende Endlagerung der großen Mengen an anfallendem Bauschutt zu gewährleisten.

Das Schadstoff-Gutachten wurde bis dato nicht veröffentlicht

Dieses städtische Gutachten wurde bislang nicht öffentlich gemacht und eine Anfrage des Bündnisses ist bis heute unbeantwortet.

Von diesen Fakten ist bei einem Abriss mit Sicherheit auszugehen

Es steht fest, dass der Abriss des Gebäudes, der die gebundenen Schadstoffe freilegt, aus Gründen des Gesundheitsschutzes höchst aufwendig ist und ein langwieriges Abtragen der Wände bis auf das Stahlgerippe notwendig macht. Bei einer Sanierung verbleiben die schädlichen Stoffe im Gebäude gebunden und es würden daher nachweißlich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe an die Umwelt abgegeben.

Ob eine Sanierung vergleichsweise sinnvoller sein könnte, bleibt bis dato offen

Ein Gutachten zu den im Gebäude gebundenen Schadstoffen, welches aus der Sicht der Sanierung und Weiternutzung entsprechende Umweltfaktoren bzw. damit verbundene Kosten aufweist, liegt nicht vor. Insofern kann auch keine Gegenüberstellung der entstehenden Kosten von Abriss und Geländeauffüllung der Anlage bzw. der Sanierung des Gebäudes erstellt werden.