STÄDTISCHE PLANUNG

Stadt-Planung des ZOB & des Kepler-Areals

Die Ausschreibungs- und Planungsphasen des gesamten Projekts befinden sich bei der Stadtverwaltung in der Anfangsphase. Sie hat in ihrer Broschüre BEI UNS Nr. 507 am 19.11.2018 einen Artikel veröffentlicht „Wann passiert endlich was?“, in dem die Ziele sowie die Planungs- und Bauphasen des Kepler-Areals skizziert sind. (Zitat) „Die Ideen sind vielfältig: Konzerthalle, Tanzpalast, popkulturelles Zentrum, Freianlage, günstiges Wohnen, all das und noch viel mehr könnte sich die Stadtgesellschaft für das „Filetgrundstück“ am Eingang der Altstadt vorstellen“ und „Was dann am Ernst-Reuter-Platz gebaut wird, steht noch nicht fest. Die Stadtführung und die Koalition haben sich zunächst eine „Denkpause“ verordnet.”

Die derzeitigen Fakten sind:

Ausschreibungen dazu laufen noch und mit Ergebnissen wird erst bis 2021 gerechnet

Für die Gestaltung des Verkehrskonzepts um den neuen ZOB wird noch ein Planungsbüro gesucht, ein Architekturwettbewerb für die Gestaltung des ZOB steht aus. Mit Ergebnissen daraus rechnet die Stadt ab 2021.

Mit einem Baubeginn kann tatsächlich erst 2023 gerechnet werden

Die planerische Umsetzung dieser Ergebnisse bzw. die notwendigen Bau-Ausschreibungen dauern weitere 2 Jahre, so dass mit dem Bau des neuen ZOB frühestens 2023 begonnen werden kann.

Es ist zu erwarten, dass dieses Areal etwa 7 Jahre ein Baustelle bleiben könnte

Zwischen Abrissbeginn des Wirsingbaus und geplantem Beginn der Bauphase des ZOB liegen also 4 Jahre, bis zum Rückbau des Areals wären es 7 Jahre, ein Zeitraum, in dem das Kepler-Areal durchgehend Teil einer Großbaustelle wäre.

Folgendes bedarf in diesem Zusammenhang unbedingt auch einer Klärung

Es ist zu fragen, ob der Stadt ein tragfähiger General-Verkehrsplan (GVP) vorliegt, der in Verbindung mit der Stadtbahn und mit dem Nahverkehr der Bahn die Anforderungen an Größe und Ausstattung des neuen ZOB für den gesamten Personennahverkehr verbindlich festlegt. Entsprechende Untersuchungen sind aus dem Jahr 1995, die 2005 etwas nachgebessert wurden. Gegebenenfalls dürfte daher ein Interims-Bahnhof auf dem Kepler-Areal nicht notwendig sein.

Aus planungstechnischer Sicht besteht also kein faktischer Grund einen Sofort-Abriss von städtischer Seite derzeit weiter voranzutreiben

Es kann also aus planungstechnischer Sicht keinen zwingenden Grund geben, um den Abriss des Wirsingbaus nicht noch etwa 2 Jahre zu verschieben (bzw. ganz auszusetzen), bis die endgültige Gestaltung des Kepler-Areals unter Einbeziehung der Bürger dieser Stadt tatsächlich Form angenommen hat.

Der uns derzeit dazu vorliegende städtische Zeitplan: